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Glossar der Veranstaltungstechnik
Wichtige Begriffe rund um LED-Bildschirme, Digital Signage, Teilnehmerregistrierung und Veranstaltungstechnik.
Pixel Pitch
Der Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter Pixel auf einem LED-Panel, gemessen in Millimetern. Ein kleinerer Pixel Pitch bedeutet höhere Auflösung und bessere Bildqualität bei geringem Betrachtungsabstand.
Nit
Eine Einheit der Bildschirmhelligkeit, die einer Candela pro Quadratmeter (cd/m²) entspricht. Outdoor-LED-Bildschirme benötigen in der Regel 5.000–8.000 Nit, Indoor-Bildschirme 800–1.500 Nit.
Refresh Rate
Die Frequenz, mit der das Bild auf einem LED-Bildschirm aktualisiert wird, gemessen in Hertz (Hz). Eine höhere Bildwiederholrate (z. B. 3.840 Hz) sorgt für ein flimmerfreies, flüssiges Bild — besonders wichtig bei Kameraaufnahmen.
SMD
Surface-Mounted Device — eine Oberflächenmontagetechnologie, bei der RGB-LED-Dioden in einem einzigen Gehäuse direkt auf eine Leiterplatte (PCB) gelötet werden. Der Standard in modernen LED-Bildschirmen.
GOB
Glue-On-Board — eine Schutztechnologie für LED-Panels, bei der die Dioden mit einer Schicht aus transparentem Epoxidharz überzogen werden. Sie erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Stöße, Feuchtigkeit und Staub.
LED Panel
Ein modularer Baustein eines LED-Bildschirms, bestehend aus einer Diodenmatrix auf einer Leiterplatte. Panels werden zu größeren Videowänden beliebiger Form und Größe zusammengefügt.
Viewing Distance
Der minimale Betrachtungsabstand, bei dem das Bild auf einem LED-Bildschirm gleichmäßig erscheint, ohne sichtbare Pixel. Faustregel: Mindestabstand in Metern ≈ Pixel Pitch in Millimetern.
Brightness
Die Leuchtdichte eines LED-Bildschirms in Nit (cd/m²). Ein entscheidender Parameter, der die Sichtbarkeit des Bildes unter verschiedenen Lichtbedingungen bestimmt — von Innenräumen bis hin zu direkter Sonneneinstrahlung.
Contrast Ratio
Das Verhältnis des hellsten Weiß zum dunkelsten Schwarz auf einem Bildschirm. Ein höheres Kontrastverhältnis (z. B. 5.000:1) sorgt für tiefere Schwarztöne und lebendigere Farben.
Resolution
Die Anzahl der horizontalen und vertikalen Pixel auf einem LED-Bildschirm (z. B. 1920 × 1080). Abhängig vom Pixel Pitch und den physischen Abmessungen des Bildschirms. Höhere Auflösung bedeutet ein schärferes Bild.
Indoor LED
Ein LED-Bildschirm für den Innenbereich mit einem Pixel Pitch von 1,2 mm bis 4 mm und einer Helligkeit von 800–1.500 Nit. Eingesetzt auf Konferenzen, Messen und in Fernsehstudios.
Outdoor LED
Ein LED-Bildschirm für den Außenbereich mit erhöhter Helligkeit (5.000–8.000 Nit), Schutzart IP65 und Witterungsbeständigkeit. Eingesetzt bei Konzerten, Festivals und in der Außenwerbung.
Digital Signage
Ein System digitaler Displays zur Darstellung von Informations-, Werbe- oder Orientierungsinhalten. Umfasst LED-Bildschirme, LCD-Monitore und Content-Management-Systeme.
QR Code
Ein zweidimensionaler Barcode, der Daten speichert (URL, Text, Kennung). Bei Veranstaltungen wird er für den schnellen Check-in verwendet — der Teilnehmer zeigt den Code auf seinem Smartphone und ein Scanner liest ihn im Bruchteil einer Sekunde.
NFC
Near Field Communication — eine drahtlose Nahfeldkommunikationstechnologie (bis 10 cm Reichweite). Wird in Eventkarten und Armbändern für schnellen Check-in und Zugangskontrolle verwendet.
Badge Printing
Druck von Teilnehmerausweisen direkt vor Ort auf einer Veranstaltung. Nutzt Thermodrucker zur Erstellung personalisierter Karten mit Name, Unternehmen, QR-Code und Teilnehmerkategorie.
Thermal Printer
Ein Drucker, der Wärme nutzt, um ein Bild auf Spezialpapier oder Folie zu übertragen. Bei Veranstaltungen druckt er Badges, Tickets und Etiketten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Stück pro Stunde.
Check-in
Der Prozess der Ankunftsregistrierung eines Teilnehmers bei einer Veranstaltung. Umfasst die Identitätsüberprüfung (QR-/NFC-Scan), die Bestätigung der Anwesenheit im System und die Ausgabe eines Ausweises.
Self-Service Kiosk
Eine freistehende Station mit Touchscreen und Drucker, an der sich Teilnehmer selbstständig einchecken können — QR-Code scannen, Daten überprüfen und gedruckten Ausweis abholen, ohne Personalunterstützung.
RFID
Radio-Frequency Identification — eine funkbasierte Identifikationstechnologie. RFID-Chips in Veranstaltungsarmbändern oder -karten ermöglichen kontaktloses Teilnehmer-Tracking und Zugangskontrolle.
Attendee Tracking
Überwachung der Bewegung und Aktivität von Teilnehmern während einer Veranstaltung mittels QR-, NFC- oder RFID-Technologie. Liefert Daten über Sitzungsteilnahme, beliebte Zonen und Verweildauer in den einzelnen Bereichen.
Access Control
Ein System zur Kontrolle des Zugangs zu bestimmten Veranstaltungszonen (VIP, Backstage, geschlossene Sitzungen). Nutzt QR-/NFC-Scanner zur Echtzeitüberprüfung der Teilnehmerberechtigungen.
Event Registration
Der Prozess der Teilnehmeranmeldung für eine Veranstaltung — vom Online-Formular über Bestätigung und Zahlung bis zur Generierung eines QR-Codes für den Check-in vor Ort.
CMS
Content Management System — eine Plattform zur Verwaltung digitaler Inhalte. Im Veranstaltungskontext dient sie der Fernverwaltung von Inhalten auf LED-Bildschirmen und Digital-Signage-Systemen.
Live Streaming
Live-Übertragung einer Veranstaltung über das Internet. Umfasst die Aufnahme von Kamerabildern, Videokodierung und Verteilung an Online-Zuschauer über Streaming-Plattformen.
Aspect Ratio
Das Verhältnis von Bildschirmbreite zu -höhe (z. B. 16:9, 4:3, 21:9). Bestimmt die Form des angezeigten Bildes und ist bei der Gestaltung von Videoinhalten für LED-Bildschirme entscheidend.
HDMI
High-Definition Multimedia Interface — ein Standard zur Übertragung digitaler Audio- und Videosignale. Unterstützt Auflösungen bis 8K. Der am häufigsten verwendete Anschluss zur Verbindung von Signalquellen mit LED-Bildschirmen.
SDI
Serial Digital Interface — ein professioneller Standard zur Übertragung unkomprimierter Videosignale über Koaxialkabel. Wird in der Fernsehproduktion und bei großen Veranstaltungen wegen seiner Zuverlässigkeit und großen Reichweite (bis 300 m) eingesetzt.